Tradition? Aber sicher!

RECARO auf der Retro Classics 2018

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Auf der Retro Classics vom 22. bis zum 25. März 2018 in Stuttgart drehte sich in diesem Jahr wieder alles um Oldtimer, Klassiker und automobile Highlights aus den vergangenen Jahrzehnten. Alles? Nicht ganz: RECARO nutzte die Ausstellung, um die Brücke zwischen den Ursprüngen des Unternehmens und den neusten Sicherheitsinnovationen zu schlagen. Die Besucher des RECARO Standes konnten sich auf eine kleine Zeitreise quer durch die Meilensteine sicheren Sitzens freuen. Unter dem Motto „Evolution von Reutter zu RECARO“ war RECARO in diesem Jahr erstmals auf einem gemeinsamen Stand mit der Firma Erlkönig Classic vor Ort. Die Firma ist auf Ersatzteile für Porsche 356 spezialisiert und hat unter anderem auch die Markenlizenz für Produkte von Reutter Karosserie.

Speziell zum 20-jährigen Jubiläum des ersten RECARO Kindersitzes waren neben aktuellen Produkten zudem die Anfänge des Geschäfts live erlebbar: Der RECARO start war nicht nur der erste Kindersitz des Unternehmens, RECARO brachte damit 1998 gleichzeitig eine Weltneuheit auf den Markt, nämlich den ersten Kindersitz, der mitwuchs.

Sicher auf der Rennstrecke dank RECARO

Zugegeben: Die meisten Fahrzeuge, die auf der Retro Classics ausgestellt sind, haben eine einzigartige Geschichte. Eine ganz besondere präsentierte RECARO mit dem O.N.S. Porsche 928. In den 1980er Jahren stellte ihn RECARO der Sicherheitsstaffel der Obersten Nationalen Sportkommission (O.N.S) für die Streckensicherung bei Motorsportveranstaltungen zur Verfügung. Eine Besonderheit für die Besucher war, dass das Auto im Originalzustand bewundert werden konnte, inklusive dem originalen Bergewerkzeug, wie es auf der Rennstrecke damals zum Einsatz kam. Heute befindet sich der Rettungs-Oldtimer in Privatbesitz von Werner Aichinger, der den Wagen in seinen O.N.S.-Zustand zurück versetzt hat.

Das Engagement von RECARO zur Verbesserung der Sicherheit im Motorsport hat Tradition. Es geht zurück auf das Jahr 1972, als der ehemalige Porsche-Werksfahrer Herbert Linge die O.N.S.-Sicherheitsstaffel gründete. Grundgedanke war eine unmittelbare Bergung und Betreuung von verunglückten Fahrern an der Rennstrecke. RECARO stellte mit dem Porsche 914/6 GT das erste Sicherungsfahrzeug zur Verfügung. Er wurde auf dem Nürburgring eingesetzt und galt dank eingebautem 80-Liter-Halonlöscher im Heck als „schnellste Feuerwehr der Welt“. Bereits 1973 umfasste die O.N.S.-Sicherheitsstaffel ganze zwölf Autos. Zum Einsatz kamen dabei R-Wagen („Rennleitung“, später „Rettung“), bei denen immer einen Arzt auf dem Beifahrersitz saß, und S-Wagen („Sicherheit“), die mit Halonlöschern ausgestattet im Brandfall sofort vor Ort und Stelle waren.

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